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Andreas Arndt
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MICALO möchte nicht als Person im Mittelpunkt stehen. Seine Songs sollen für ihn sprechen. Hinter dem anonymen Projekt aus Hessen steckt ein Produzent und Creator, der persönliche Erfahrungen, Synthesizer, Piano, House und 80er-Einflüsse miteinander verbindet und teilweise 30 oder 40 Versionen produziert, bis ein Song für ihn wirklich stimmt. Sein Weg begann lange vor KI, möglich wurde das Projekt aber erst durch sie.
Billboard Pro hat einen umfassenden Kalender mit Musikbranchen-Events veröffentlicht, der von September 2026 bis März 2028 reicht. Doch was auf den ersten Blick wie eine neutrale Veranstaltungsliste aussieht, ist bei genauerem Hinsehen ein Präzisionswerkzeug mit Gatekeeper-Funktion. Eine Analyse der geografischen Verteilung, der Genre-Gewichtung und der Frage, welche Teile der Welt in diesem Kalender kaum vorkommen.
Die Geschichte zwischen WILD und AI.OnAir begann nicht mit einer Presseanfrage, sondern mit einer Diskussion im Internet und einem spontanen Telefonat mit Dennis Vorberg. Heute, am 6. September 2026, sieht das Projekt bereits anders aus als in seinen ersten Tagen. Zeit für einen neuen Blick auf AI.OnAir, seine Menschen, die AI Top 100 Germany, die Idee hinter dem Radio und eine Zusammenarbeit, die bei diesem ersten Anruf niemand geplant hatte.
Wie viele Songs braucht ein Album? Wie lang darf eine Single sein? Und was passiert mit den Playcounts, wenn du vor dem Album eine Single releast? DistroKid erklärt die offiziellen Definitionen und die strategischen Hintergründe, die hinter jeder Formatwahl stecken.
Beatportal hat für seine August-Ausgabe von „On Our Radar“ acht Produzenten und DJ-Projekte ausgewählt, die derzeit auffällig schnell an Bedeutung gewinnen. Einige stehen noch am Anfang, andere spielen längst auf großen Bühnen, veröffentlichen auf etablierten Labels oder werden von internationalen Top-DJs unterstützt. Gemeinsam erzählen DJ YUKI, Ellia Jaya, Hidde van Wee, Lilya Mandre, Matrefakt, ring noord, SAPIAN und Wigs vor allem eine Geschichte: Der neue Clubsound entsteht 2026 nicht in einem Genre, sondern zwischen vielen Welten.
Die Spotify-Charts gelten als objektive Momentaufnahme des globalen Musikgeschmacks. Doch hinter den wöchentlichen Ranglisten verbergen sich komplexe Mechanismen aus Algorithmen, Playlist-Strategien und Fan-Kultur. Der Artikel beleuchtet, wie diese Mechanismen funktionieren und welche Auswirkungen sie auf Künstler und Hörer haben.
Einen Release vorzubereiten bedeutet mehr als nur Musik zu machen. Wer seine Veröffentlichungen strategisch plant, kann Hektik, Stress und schlussendlich Burnout vermeiden. Ein Praxisleitfaden zeigt, wie eine Rückwärtsplanung vom Wunsch-Release-Termin aus funktioniert und warum ausgerechnet die Pausen zwischen den Kampagnen den Unterschied machen.
Suno hat eine Werbekampagne mit Mary J. Blige gestoppt, nachdem sich herausstellte, dass ein Betrüger sich als Vertreterin der R&B-Legende ausgegeben hatte. Die neunmalige Grammy-Gewinnerin hatte das Video nie autorisiert. Für Suno kommt der Vorfall zu einem heiklen Zeitpunkt: Das Unternehmen ist bereits mit mehreren Klagen konfrontiert, unter anderem wegen Persönlichkeitsrechten und dem Vorwurf, Musik unabhängiger Künstler ohne Genehmigung zum Training seiner KI verwendet zu haben.
Der republikanische Gouverneurskandidat Bruce Blakeman veröffentlichte ein Video, das es so nie gab: Bürgermeister Zohran Mamdani und Gouverneurin Kathy Hochul beim gemeinsamen Gärtnern, Radfahren und angeblichen Absprachen. Allesamt KI-generiert. Die New Yorker Demokraten reichten Beschwerde ein, Blakeman beruft sich auf Satire. Der Fall zeigt, wie schnell AI-generierte Inhalte im US-Wahlkampf 2026 ankommen und wie groß das regulatorische Vakuum noch immer ist.
Während generative Musikplattformen immer leistungsfähiger darin werden, aus wenigen Worten komplette Songs zu erzeugen, schlägt Roland mit Melody Flip eine andere Richtung ein. Das neue Plug-in analysiert Musik, entwickelt daraus neue musikalische Ausgangspunkte und übergibt sie anschließend wieder an den Produzenten. Kein fertiger Song auf Knopfdruck, sondern Rohmaterial für die DAW. Das könnte unspektakulärer klingen als Suno, für Musiker aber wesentlich interessanter werden.
Sean Combs könnte bereits am 5. Februar 2028 aus der Haft entlassen werden, vier Monate früher als erwartet. Während seine Anwälte die Strafe im Berufungsverfahren als überzogen bezeichnen, stellt sich die Frage, ob die Musikwelt den 56-Jährigen nach seiner Verurteilung wegen Verstoßes gegen Prostitutionsgesetze überhaupt zurückhaben will. Ein Urteil im Berufungsverfahren wird noch vor Ende 2026 erwartet.
Jahrelang lautete die Forderung an KI-Unternehmen: erst fragen, dann lizenzieren, dann bezahlen. ElevenLabs hat mit Merlin und Kobalt ein Modell aufgebaut, das genau diese Prinzipien aufgreift. Doch ein neuer Bericht von STVDIO und Secretly Distribution zeigt, wie schwierig der vermeintlich einfache Mittelweg tatsächlich ist. Während bei Secretly nur drei von mehr als 100 Labelpartnern am angebotenen Lizenzmodell teilnahmen, soll Udio nach seinem radikalen Umbau mehr als 60 Prozent seiner Website-Besucher verloren haben.
Acht Tracks, fünf elektronische Stilrichtungen, KI-gestützte Produktion und ein ungewöhnlich strenges Konzept: TOUCH2SOUL will mit „NORMAL“ politische Kommunikation nicht einfach vertonen, sondern dokumentierte Zahlen und öffentlich zugängliches Material zum Bestandteil der Musik machen. Das Projekt bezeichnet sich selbst als „Beweisstück“ statt Meinungsstück. WILD hat sich angesehen, wie konsequent dieser Anspruch umgesetzt wird, wo das Konzept künstlerisch interessant wird und warum ausgerechnet eine kleine Zahlendifferenz zum vielleicht wichtigsten Detail der gesamten EP wird.
Australien hat nicht nur Regeln für KI-Musik angekündigt, sondern sie inzwischen angewendet. Der zuvor erfolgreiche „Like a Prayer“-Track von Josh Fawaz ist aus den ARIA-Charts gefallen, während ARIA-Chefin Annabelle Herd deutlich macht, dass KI-generierte Lead-Vocals und zentrale Instrumentalparts die Grenze überschreiten. Doch genau dort beginnt das eigentliche Problem: Wo endet KI-Unterstützung und wo beginnt ein KI-generierter Song?
Suno Studio 2.0 ist erst seit wenigen Wochen verfügbar, trotzdem folgt bereits das erste größere Qualitätsupdate. Statt neuer Schlagzeilenfunktionen konzentriert sich Suno diesmal auf Dinge, die Produzenten im Alltag tatsächlich spüren: zuverlässigere Chat-Steuerung, schnelleres Arbeiten mit Effekten, sauberere Synthese, kürzere Ladezeiten und mehrere beseitigte MIDI- und Exportfehler. Gerade diese unspektakulär klingenden Änderungen zeigen, wohin Suno mit seiner browserbasierten Produktionsumgebung will.
Die Trump-Administration hat sich erstmals direkt in einen der großen Copyright-Prozesse um generative KI eingeschaltet. Das US-Justizministerium argumentiert, dass die Verwendung urheberrechtlich geschützter Texte für das eigentliche Training großer KI-Modelle grundsätzlich als Fair Use behandelt werden sollte. Für die Musikbranche ist das brisant, denn genau diese Frage steht auch hinter Verfahren gegen Suno, Anthropic und Udio, allerdings mit einem entscheidenden Unterschied: Washington verteidigt weder die Herkunft der Trainingsdaten noch problematische Outputs.
WILD ist eine innovative, digitale Musikzeitung, die sich intensiv mit der KI-Musikszene, spannenden Interviews und exklusiven Kolumnen befasst und digitale Höchstform bietet.
Ollis Plattenküche begann als Marketing-Livestream und entwickelte sich zu einer lebendigen Community-Bühne, auf der KI-generierte Musik gehört, besprochen und geteilt wird.
Für Olli ist Authentizität der Kern seines Formats. Er verzichtet auf ein gespieltes Image und möchte im Livestream exakt die gleiche Person sein wie in seinem privaten Alltag.
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